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Notarzthubschrauber: 300.00 Flugminuten im Jahr 2001

Notarzthubschrauber flogen 11.820 Einsätze

Die Notarzthubschrauber des Innenministeriums und des ÖAMTC flogen im Vorjahr 11.820 Einsätze. Seit 1. Juli sind nur noch gelbe Hubschrauber unterwegs. Bedingt durch die Übernahme der Hubschrauberstandorte des Innenministeriums haben sich 2001 die Rettungsflüge der ÖAMTC-Flugrettung nahezu verdoppelt.Die Christophorus Flotte wird vom ÖAMTC in Kooperation mit dem Roten Kreuz (in Wien mit der Wr.Rettung), der Bergrettung und den Ländern sowie mit Unterstützung der beiden großen Versicherungen Generali und Uniqa betrieben.

 

10.224 Christophorus-Einsätze

Tagsüber wurde im Vorjahr in Österreich durchschnittlich alle halbe Stunde ein Verletzter von einem Notarzt eines Christophorus-Notarzthubschraubers erstversorgt. Insgesamt waren die 13 Primärhubschrauber und der Wr. Neustädter Intensivtransporthubschrauber über 300.000 Minuten in der Luft – vergleichsweise wäre ein Hubschrauber 7 Monate lang rund um die Uhr geflogen. Durch die rasche Hilfe aus der Luft wurden hunderte Menschenleben gerettet und eine noch viel größere Zahl Mitmenschen vor bleibenden gesundheitlichen Schäden bewahrt. Seit der Inbetriebnahme von Christophorus 1im Jahr 1983, dem 1. Notarzthubschrauber Österreichs, flogen die ÖAMTC-Hubschrauber nun schon 75.000 Einsätze.

Rund 80% der Rettungsflüge galten Primäreinsätzen, bei denen das Christophorus-Team direkt zum Unfallort gerufen wurde. 13% waren Verlegungsflüge von einem Krankenhaus in ein anderes und 7% aller Starts erwiesen sich nachträglich als Fehleinsätze. Am häufigsten wurden im Vorjahr Christophorus 5 aus Zams in Tirol (1.137 Einsätze) und Christophorus 2 aus Krems (1.044 Einsätze) angefordert.

Mit rund 34% aller Primäreinsätze waren Sport- und Freizeitunfälle Spitzenreiter in der Einsatzstatistik der Christophorus-Flotte. Davon wurden fast 2.100 Einsätze in alpinem Gelände geflogen. 507 Mal konnten verletzte und erkrankte Personen nur mittels Taubergung gerettet werden. Etwas mehr als 23% der Einsätze galten internistischen Notfällen und 15 % aller Rettungsflüge erfolgten nach Verkehrsunfällen. Fast 90% der transportierten Personen hatten dabei Verletzungs- bzw. Erkrankungsgrade der NACA-Einstufungen 3 bis 6, das sind mittelschwere bis akut lebensbedrohliche Verletzungen oder Erkrankungen bzw. auch erfolgreiche Reanimationen.

Notarztsystem hilft

Die jüngste Einsatzstatistik der ÖAMTC-Flugrettung zeigt auch klar die Notwendigkeit eines funktionierenden Notarztsystems. Durch die rechtzeitige Schockbekämpfung durch einen Notarzt direkt am Unfallort und dem schonenden Transport steigen die Überlebenschancen. Bei der Übergabe des Patienten vom Hubschrauber an das Krankenhaus hat sich bei 50% der Allgemeinzustand verbessert, bei 49% ist er gleich geblieben und nur bei einem Prozent gab es eine Verschlechterung.

 Sponsor der ÖAMTC Staffel



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