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Vorsicht, wenn der Hubschrauber kommt
Tipps zum richtigen Verhalten an der Unfallstelle

Österreichweit verdanken wöchentlich 30 Patienten ihr Leben dem Einsatz eines Notarzthubschraubers. Helikopter müssen oft schwer erreichbare Unfallstellen anfliegen und landen nicht selten mitten auf der Autobahn oder auf einer Straße. Folgende ÖAMTC-Tipps sollten in einer solchen Situation beachtet werden.

Bei der Annäherung des Hubschraubers sollte man den Landeplatz rasch freimachen. Eine sachgerechte Einweisung können nur professionelle Rettungskräfte vornehmen. Bei der Hubschrauberlandung ist Vorsicht geboten: Pilot Cpt. Johann-Paul Brunner: "Der Abwind des Rotors kann herumliegende Autoteile, Sand oder Schotter hochschleudern." Darum sollten Helfer den potenziellen Landeplatz früh genug verlassen, um sich nicht selbst zu gefährden. Verletzte lassen sich am einfachsten mit einer Decke schützen.

Die Auslaufphase des Rotors nach der Landung beträgt etwa zwei Minuten. Solange müssen Autos und Passanten in angemessenem Abstand warten. Es kann lebensgefährlich sein, sich vor der Freigabe durch die Rettungskräfte oder eines Besatzungsmitgliedes in die Nähe des Hubschraubers zu begeben. Der ÖAMTC weist darauf hin, dass die Rettungskräfte sich stets bemühen, die Unfallstelle so schnell wie möglich wieder freizugeben. Ungeduld hilft hier auch nicht weiter. Wer die Aufforderungen der Helfer missachtet, verursacht nur weitere Verzögerungen.

Hubschrauber der Luftrettung sind für alle da. Mit Ausnahme von Freizeit- und Sportunfällen in alpinem Gelände werden die Einsatzkosten direkt mit der Krankenversicherung abgerechnet. Auch bei Fehleinsätzen muss der Alarmierende keine Unkosten befürchten.

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